Montag, 11. Dezember 2017

Buchvorstellung Und der Wald flüstert ihren Namen von Michael Barth

Quickinfo:
Titel des Buches:
Und der Wald flüstert ihren Namen                                     
Autor des Buches:
Michael Barth
Veröffentlicht am: 
Mittwoch, 30. August 2017
Seitenzahl:
312
Genre:
Thriller
Ein- oder Mehrteiler:
Einzelband
Cover:
Klappentext:

Der Streich dreier Mitschüler wird für die achtzehnjährige Kelly Whitmore zum Albtraum.

Nackt und mit Handschellen gefesselt irrt sie durch die endlosen Wälder des Baxter National Parks in Maine. Ihr Kampf ums buchstäblich nackte Überleben, konfrontiert sie mit einer wilden, unberührten Natur und dem eigenen Ich.

Während sich die Jungs auf die wenig aussichtsreiche Suche nach ihrem Opfer machen, drohen nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch sie selbst an den Folgen ihrer Tat zu zerbrechen.

Doch damit nicht genug, denn in den Wäldern lauert noch Schlimmeres als wilde Tiere ...

Ein Thriller über den Willen zu überleben. Koste es, was es wolle.

Über den Autor:
Michael Barth ist ein erfolgreicher Selfpublisher und über Umwege zum Autor geworden. Als gelernter und selbstständiger Mediengestalter gestaltet er seine Cover, Werbung und Trailer gerne selbst. Der Reiz der Kreativität ist sein Ambrosia. Und zwar in allen Bereichen seines Lebens.
Im Jahr 2014 erschien der Auftakt seiner Terra-Trilogie und somit war "SuTera" sein Debütroman. Obwohl sich Michael Barth in keine Schublade stecken lässt, hat sich sein Schreibstil und Genre Hopping verändert. Sein Fokus ist nun klarer ausgerichtet. Wenn ihr mehr über diesen außergewöhnlichen Autor erfahren wollt, dann schaut euch unbedingt auf seiner Homepage oder seinem Facebook Profil um. Wer absolut gar nichts mehr verpassen möchte, dem legen wir seinen Newsletter ans Herz.

Zum Buch:
Durch Zufall habe ich letztes Jahr Kerstin Barth kennengelernt und dadurch auch ihren Mann und seine literarischen Werke. Seine Bücher sind immer sehr speziell, deshalb war ich ganz gespannt auf sein neuestes Werk. Freundlicherweise wurde mir das Rezensionsexemplar gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle. Wenn ihr euch für meine Rezension interessiert, dann klickt bitte hier.

Leseprobe mit freundlicher Genehmigung von Kerstin und Michael Barth:
Leseprobe 1 – Kapitel 1:
Die Sonne stand noch nicht hoch genug, um die Nacht zum Tag zu machen. Jedoch spendete sie bereits genügend Licht, um die grausame Wahrheit zu offenbaren. Eine lauwarme Sommerbrise fuhr durch den Wald und bewegte die Äste der zahllosen Nadelbäume. Nur ein klein wenig, ganz sanft, wie die zärtliche Berührung eines Liebenden. Ein Vogel hüpfte auf der umgestürzten Kiefer freudig hin und her, als erlebe er zum ersten Mal so einen schönen Sonnenaufgang im Frühsommer. Es war nicht zuletzt sein lieblicher Gesang, der Kelly Whitmore aus ihrem geradezu unmenschlich tiefen Schlaf riss. Noch reichlich benommen kämpften ihre schweren Augenlider gegen die ungewohnte Erschöpfung an. Schließlich gelang es ihr, die Quelle des Gesanges auszumachen. Ein paar dunkle Knopfaugen blickten ihr entgegen. Scheinbar furchtlos und voller Neugier auf das, was dort gerade zum Leben erwachte. Die Achtzehnjährige hatte nie gut genug in Biologie aufgepasst, um ihren kleinen Beobachter seiner korrekten Art zuzuordnen. Es hatte Flügel, also war es ein Vogel. Ein zu weiten Teilen schwarzer. Selbst wenn Kelly die genaue Spezies gewusst hätte, ihr Erwachen aus diesem merkwürdigen Zustand wurde von gleich mehreren schockierenden Tatsachen überschattet. Was spielte es schon für eine Rolle, welchem Vogel sie da ins Angesicht sah? Dass sie ihre Arme nicht bewegen konnte, bereitete ihr weitaus größere Sorgen. Zudem realisierte sie just in diesem Moment, dass sie offenbar splitternackt auf der kleinen Waldlichtung lag. Was um alles in der Welt …? Kelly spürte das kalte Metall an ihren Handgelenken und tastete hinter ihrem Rücken danach. Mein Gott … Was …? Handschellen. Ganz offensichtlich, kein Irrtum möglich. Sie zerrte wie wild an den Fesseln, doch sie gaben nicht nach. Ihr gefiederter Besucher schrak aufgrund ihrer hektischen Bewegungen auf und flog piepsend davon. Kelly ergriff die nackte Panik, die sich ins Unermessliche steigerte, als sie den Strick erblickte, der ausgehend von ihrem Hals an dem massiven Kiefernstamm endete. »Hilfe!« Was war nur geschehen? Wer um alles in der Welt würde ihr so etwas antun? Und warum? Auch die nächsten Hilferufe scheuchten lediglich ein paar weitere Vögel aus den Baumwipfeln auf. Das Seil schien recht lang zu sein. Kelly konnte sich mit ein wenig Mühe auf die Knie kämpfen und wollte aufstehen, doch sie rutschte auf den vom Morgentau feucht gewordenen Kiefernnadeln aus, die in Massen den Boden der Lichtung bedeckten. Im ersten Moment dachte sie, es würde ihr das Genick brechen, als der Strick ihren Fall bremste.

Doch zu ihrem Erstaunen löste sich durch den Sturz der schlecht gemachte Knoten um ihren Hals. Ein Brennen blieb zurück, das raue Seil hatte ihr die Haut etwas abgeschürft. Ein Preis, den sie gerne bezahlte. Diesmal schaffte sie es, auf die Beine zu kommen, obgleich sie ihr weich wie Pudding erschienen. Das war jedoch nichts im Vergleich zu den eingeschlafenen Armen. Wie lange sie wohl so dagelegen hatte? »Ich muss hier weg … Muss Hilfe suchen, bevor er oder sie zurückkommen.« Unter ihrer hüftlangen blonden Mähne tobte ein Gewittersturm der Emotionen. Hatte man sie vergewaltigt? Nein, das würde sie spüren. Aber vielleicht sollte genau das noch geschehen. Sie drängte alle Gedanken beiseite. Getrieben von der intensivsten Furcht, die sie jemals verspürt hatte, rannte sie einfach los. Blindlings in den Wald am Hang des Mount Katahdin hinein
Textschnipsel mit freundlicher Genehmigung von Kerstin und Michael Barth:

1.:
Doch in der letzten Zeit veränderte er sich zunehmend. Noch konnte er es gut verbergen und es fiel nur denen auf, die ihm wirklich nahestanden. Das scheinbare Interesse von Kelly war weniger auf Liams Charakter gerichtet, es hatte vielmehr dem Beruf seines Vaters gegolten. Jeder wusste, dass Mr. Harper ein angesehener Officer des Millinocket Police Departments war. Liam war ihm sehr ähnlich und wurde von anderen immer als korrekt eingeschätzt und als Saubermann bezeichnet. Vor einigen Wochen hatte man im Spind der Achtzehnjährigen eine größere Menge Gras gefunden. Kelly wusste genau, wie sie die Opfersymphonie spielen musste, um ihre Ziele zu erreichen. »Es war ja gar nicht mein Gras. Weißt du … ich wollte nur einer Freundin helfen. Sie hat wirklich schlimme Probleme zu Hause. Wird geschlagen und weiß der Himmel, was noch.« »Deswegen nimmt sie Drogen?« Liams Reaktion hätte auch die seines Vaters sein können. »Nein, das tut sie ja gar nicht. Sie hatte vor, es zu verkaufen, weil sie von ihren Eltern grundsätzlich kein Geld in die Finger bekommt. Sie wollte doch einfach nur mal ein wenig so sein wie alle anderen.« Kelly schluchzte künstlich, aber für einen achtzehnjährigen Footballer überzeugend genug. »Sie hatte es hinter der Tankstelle gefunden. Ich vermute, jemand kam in eine Polizeikontrolle und hat es einfach weggeworfen, um nicht aufzufliegen. Würdest du nicht auch sagen, dass das ein Wink des Schicksals war? Eine rettende Hand?« »Hey, ich bin kein Moralapostel. Nur weil mein Dad ein Cop ist, bedeutet das noch lange nicht, dass ich noch nie gegen das Gesetz verstoßen habe.« Liam gab sich alle Mühe, ihr gegenüber den coolen Typen raushängen zu lassen. Ihm war klar, dass sie die freie Auswahl an der Schule hatte, und diese Wahl würde sicher nicht auf einen Spießer fallen. »Ach so?« Sie stupste ihm neckisch an den durchtrainierten Oberarm und lächelte verführerisch. »Was hast du denn schon alles verbrochen, du kleiner Gangster?«
2.:
Kopfschüttelnd lief Kenneth auf und ab, suchte verzweifelt eine weitere Möglichkeit. Seine stapfenden Schritte wurden energischer, die Hände waren mittlerweile zu Fäusten geballt. Die Wut kochte in ihm hoch wie ein aufziehender Sturm. Innerlich verfluchte er nicht nur Kelly und sich selbst, sondern auch seine Freunde. Vermutlich waren sie sich noch immer nicht im Klaren darüber, welche Konsequenzen es haben würde und was alles passieren konnte. Er wusste, dass er unter ihnen als der größte Streber galt, doch wenigstens hatte er in der Schule aufgepasst. Über den Appalachian-Trail und die umliegenden Wälder hatte er genug gelesen und gehört. Die schlimmsten Szenarien spielten sich vor seinem inneren Auge ab, die einem nackten, gefesselten, jungen Mädchen geschehen konnten, dass durch dieses riesige Gebiet irrte. Es gab drei berühmte Wanderwege, doch an der unendlich großen Waldfläche gemessen, die sich durch vierzehn Bundesstaaten zog, glich das der legendären Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Sie waren bewusst an einen weit abgelegenen Teil gefahren, um nicht entdeckt zu werden. Kenneths Vater war in jungen Jahren einer der Verrückten gewesen, die sich vorgenommen hatten, ein Triple-Crowner zu werden. Dazu mussten alle drei Wanderwege abgelaufen werden. Doch bei seinem zweiten Gewaltmarsch wurde er von einem nordamerikanischen Kupferkopf ins Bein gebissen.

Wie es weiter geht, erfahrt ihr im Buch Und der Wald flüstert ihren Namen.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Buchvorstellung Pulse of Love: The Callboy und Pulse of Love. Unerwartete Sehnsucht von Annabel Rose

Quickinfo:
Titel des Buches:
Pulse of Love. The Callboy               
Autoren des Buches:
Annabel Rose                              
Veröffentlicht am: 
Freitag, 01. September 2017
Seitenzahl:180
Genre:
Liebesroman
Ein- oder Mehrteiler:Band 1 der Pulse of Love Reihe
Cover:





















Klappentext:
Der charismatische Callboy Sven verliebt sich in Nina, die faszinierende Frau, der er mehrmals zufällig begegnet. Vom ersten Moment an herrscht ein leidenschaftliches Prickeln zwischen den beiden, er entführt sie in eine sinnliche Welt der Lust, von der sie nicht zu träumen gewagt hätte. Ein wilder Liebhaber, der keine Grenzen kennt… Aber Sven spielt nicht mit offenen Karten, Nina kennt nicht einmal seinen richtigen Namen, geschweige denn seinen pikanten Beruf … Die Liebe und das Verlangen werden immer intensiver, doch dann wird dem Callboy das geheime Doppelleben zum Verhängnis …

Link zum Kauf des Buches


Quickinfo:
Titel des Buches:
Pulse of Love. Unerwartete Sehnsucht                                     
Autoren des Buches:
Annabel Rose                              
Veröffentlicht am: 
Freitag, 10. November 2017
Seitenzahl:200
Genre:
Liebesroman
Ein- oder Mehrteiler:Band 2 der Pulse of Love Reihe
Cover:





















Klappentext:
Es ist kein Deal, sondern ein Befehl: Sie gibt ihm ihren Zweitschlüssel und hat ihn jederzeit zu empfangen, wenn er Lust dazu hat … Sandra kann selbst kaum glauben, dass sie sich darauf einlässt. Normalerweise bestimmt die sexy Blondine selbst, wo es langgeht, doch mit diesem Mann ist alles anders. Als Callboy versteht es Jens wie kein Zweiter, Frauen zu befriedigen. Dominant macht er Sandra zu seinem willigen Spielzeug, und sie genießt es, auf jede erdenkliche Art von ihm unterworfen zu werden. Tag für Tag wird die Beziehung intensiver, unerwartete Gefühle werden geweckt. Ist es mehr als nur pure Lust? Kaum vorstellbar, denn beide haben ein festes Motto: Heiße Abenteuer: ja, Liebe und Gefühle: nein …

Link zum Kauf des Buches

Über die Autorin:

Annabel Rose hat schon immer gerne gelesen, aber während des Studiums der Literaturwissenschaften ist diese Liebe zur Literatur erst so richtig erblüht. Mehr über Umwege kam sie dann zum geschrieben Wort und erschuf wundervolle Geschichten.
Ihr Herz schlägt für die erotische Literatur, da sie findet, dass ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Menschen Sex und Erotik ist. Das Sehnen der Menschen nach Liebe und Geborgenheit ist eine wesentliche Komponente in ihren Werken. Wenn ihr mehr über diese wundervolle Autorin erfahren möchtet, dann schaut euch gern auf ihrer Homepage oder ihrer Facebook Seite um. 

Zu den Büchern:

Annabel Rose hat mich mit beiden Büchern überrascht. Jedes war als Überraschungspost bei mir angekommen. Es freut und ehrt mich sehr das ich dazu noch eine schöne Widmung bekommen habe. Dennoch sind meine Rezensionen ehrlich und ohne Beeinflussung verfasst. Wenn euch meine Meinung zu den Büchern interessiert, dann klickt einfach auf das entsprechende Cover:

Pulse of Love. The Callboy     Pulse of Love. Unerwartete Sehnsucht

Über den Verlag:



Klarant







Der Klarant Verlag steht für eine moderne, vielseitige und spannende Unterhaltungsliteratur. Wichtig ist dem Verlag dabei das gewisse Extra. Was das ist, lest ihr am Besten in den Büchern selber nach. 😊 Vom Liebesroman bis hin zu einem waschechten Ostfrieslandkrimi wird dem Leser hier ein breites Sortiment an tollen Büchern geboten.
Der Verlag ist auf vielen Medienplattformen zu finden. Wer mag, der kann sich nicht nur auf der Homepage des Verlages  , sondern auch auf dessen Blog und seiner Facebook Seite informieren. Regelmäßig werden interessante Informationen rund um Neuerscheinungen veröffentlicht. Natürlich kann auch alles Rund um die Liebesroman - Serien und Ostfrieslandkrimi - Reihen sowie den Autoren nachgelesen werden. Wer gar nichts mehr verpassen möchte, der meldet sich einfach beim Newsletter an. Zur Auswahl stehen der Ostfrieslandkrimi Newsletter und der Liebesroman Newsletter.

Textschnipsel (mit freundlicher Genehmigung von Annabel Rose, vielen Dank):


Pulse of Love. The Callboy:
Es durchfuhr sie wie ein Stromschlag. Ihre Härchen richteten sich auf und das Kribbeln im Bauch, das sie bereits gespürt hatte, als er sich über sie gebeugt hatte, breitete sich im ganzen Körper aus. Sie wollte sprechen, doch sie brachte kein Wort hervor. Endlich ließ er ihre Hand sinken. Dann beugte er sich zu Nina herab und küsste sie. Noch während er sie angeschaut hatte, hatte sie bereits gewusst, dass es geschehen würde. Sie hatte jedoch nicht damit gerechnet, was dieser Kuss in ihr auslösen würde. Seine Lippen lagen weich auf ihren und als seine Zunge sanft und weich in ihren Mund glitt, war ihr klar, dass sie noch niemals zuvor in ihrem Leben so geküsst worden war. Seine Arme umfingen sie, und sie fühlte, wie in ihrem Körper etwas zum Leben erwachte, von dem sie bisher nicht geahnt hatte, dass es überhaupt existierte. Ihr Körper erbebte und gierte augenblicklich nach mehr. Sie war ein Wassertropfen, der auf einer heißen Herdplatte tanzend verdampfte. Sie drängte ihren Körper an seinen, schlang ihre Arme um seinen Hals und gab sich, leise in seinen Mund stöhnend, seinem Zungenspiel hin. Es spielte keine Rolle mehr, dass sie ihm gestern noch mehr oder weniger zu verstehen gegeben hatte, sie würde niemals mit ihm schlafen, es war ihr egal, dass er vielleicht demnächst ihr Vorgesetzter war, und selbst die Vorstellung, dass die Gäste gleich auf der Matte stehen könnten, hätte sie hiervon nicht abhalten können. Denn das hier war viel zu einzigartig und überwältigend, als dass sie jemals darauf hätte verzichten wollen. Plötzlich fühlte sie, wie sich sein rechter Arm von ihr löste und unter ihre Oberschenkel glitt. Im nächsten Augenblick verlor sie den Boden unter den Füßen und schwebte in der Luft. Er hatte sie hochgehoben und trug sie ins Wohnzimmer. Noch bevor sie wusste, wie er es angestellt hatte, lag sie ausgestreckt auf dem Sofa. Sie legte ihre Arme um ihn und zog ihn an sich. »Du riechst so gut«, sagte er und vergrub sein Gesicht leise stöhnend in ihren Haaren. »Küss mich, André«, hauchte sie ihm entgegen. Er reagierte nicht. »Bitte, André, küss mich noch einmal!«, wiederholte sie. Sein Gesicht tauchte vor ihr auf. In seinem Blick war ein Ausdruck, den sie nicht deuten konnte. Was war es? War er erstaunt? Wütend? Verletzt? Bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, sagte er: »Nur wenn du mich nicht beim Vornamen nennst.« »Aber …?« »Später«, antwortete er und verschloss ihren Mund mit den Lippen. Im gleichen Moment hörten alle Fragen auf zu existieren. Sie gab sich ganz diesem Kuss hin, umschlang ihn mit den Beinen und stemmte ihm ihr Becken entgegen. Noch nie hatte ein einziger Kuss solche Wonneschauer durch ihren Körper geschickt. Sie wollte, dass er nie, nie endete. Aber es war nicht nur sein Kuss, der sie verzückte. Seine Hände schienen überall zu sein. Jede Berührung weckte Empfindungen, die neu waren. So neu, dass sie ein Wort hätte erschaffen müssen, um sie zu beschreiben. Seine Hände hinterließen durch ihr leichtes Sommerkleid eine feurige Spur, und jede Stelle, die sie berührt hatten, lechzte nach mehr. Es war, als habe er ihr Leben und Wärme eingehaucht, wo zuvor nur Öde und Kälte gewesen waren. Seine Hand glitt an ihrem Oberschenkel entlang. Mit einer gekonnten Bewegung öffnete er den Reißverschluss an der Seite ihres Kleides und schob das ganze Kleid samt BH nach oben über ihren Kopf hinweg. Nina blieb keine Zeit, sich über seine Geschicklichkeit zu wundern, denn seine Zunge an ihren Nippeln jagte ihr einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken und ließ sie erbeben, sodass sie wollüstig stöhnte. Um ihre Beherrschung war es geschehen. Sie wollte ihn fühlen. Jeden Quadratzentimeter seines Körpers. Sie begann seinen Gürtel zu öffnen, und dann den Reißverschluss. Ihre Hand suchte nach seinem Glied. Sie bekam es zu fassen. Hart, heiß und trocken lag es in ihrer Hand. Wie gut es sich anfühlte! Sie schob ihm seine Hose samt Slip von den Hüften. Nina zog ihn erneut zu sich herunter. Endlich trennten sie keine Kleiderschichten mehr voneinander. Sein heißes Glied lag auf ihrem Bauch. Sie bewegte sich rhythmisch unter ihm, drückte ihm abwechselnd die linke und rechte Seite ihres Beckens entgegen, während sie sich wieder küssten. In ihrem Schoß pulsierte es mittlerweile so stark, dass sie es kaum noch erwarten konnte, ihn in sich zu spüren. Doch er hatte offenbar alle Zeit der Welt, schien es beinahe zu genießen, sie auf die Folter zu spannen, denn jetzt versenkte er sein Gesicht zwischen ihren Schenkeln und spreizte ihre Schamlippen sanft auseinander. Er war nicht der erste Mann, der sie dort küsste, aber niemals zuvor hatte sie diese qualvolle Lust erlebt, die er ihr jetzt bereitete. Er leckte zuerst die Außenseiten der Schamlippen und wandte sich dann in aller Ruhe den Innenseiten zu. Dann erst begann er sich ihrem Kitzler zu widmen. Seine Zunge umschmeichelte ihre Lustknospe, leckte sie wie eine Katze, die sich genüsslich und mit Hingabe putzt, bis sie glaubte, ihr Unterleib würde zerfließen. Ninas Atmung wurde tief, ihr Stöhnen hatte sich in kleine Schreie verwandelt. Schließlich glaubte sie, er wolle sie ganz und gar ausschlürfen, denn seine Zunge tauchte vollends in sie ein. Spätestens jetzt waren alle Schranken gefallen. Sie hatte das Gefühl, dass sich zwischen ihren Schenkeln ein Gewitter anbahnte, das sich jeden Moment entladen würde. Sie bewegte ihr Becken im Rhythmus zu seiner Zunge und keuchte und stöhnte hemmungslos. Gib ihn mir, bettelte sie innerlich. Jede Faser in ihr schrie danach, dass er in sie eindrang. Als hätte er ihr Flehen gehört, tauchte sein Gesicht Sekunden später aus ihrem Schoß auf, und dann – endlich – spürte sie die Schwanzspitze zwischen ihren Schamlippen. Er bewegte sich langsam auf sie zu, glitt ein Stück hinein und zog sich wieder zurück, wagte sich wieder vor und zog sich erneut zurück. Er tat es mit einer Langsamkeit, die ein nie gekanntes Glücksgefühl in ihr entfachte … Wann um Himmels willen wollte er diese Folter beenden? Nina hielt es nicht mehr aus. Wenn er es nicht tat, dann tat sie es eben. Sie schlang ihre Beine fester um seine Taille und schob ihn einfach in sich hinein. Einen Augenblick schaute er sie erstaunt an, doch dann lächelte er, beugte sich über sie und küsste sie. Dabei bewegte er sein Becken sachte vor und zurück, so als wolle er sie Stück für Stück kosten. Etwas Entzückenderes als das hier hatte Nina noch nie gefühlt. Seine Zunge brachte sie zum Schmelzen wie ein Sahnetoffee, das auf der Zunge zergeht. Ganz zu schweigen von dem Glücksgefühl, das er in ihrem Schoß hervorrief. Es war so unbeschreiblich köstlich, dass sie sich an ihm festhalten musste, wenn sie sich nicht vollends auflösen wollte. Sie bewegte ihr Becken im Takt zu den Stößen, die unmerklich tiefer und kraftvoller geworden waren. Könnte er sie doch immer so weiter stoßen! Nichts, aber auch gar nichts ließ sich hiermit vergleichen. Kein Mann hatte jemals diese Gefühle in ihr ausgelöst. Weder Paco noch Thomas. Die Spannung in ihrem Unterleib nahm unbeschreibliche Ausmaße an, er krampfte sich zusammen und entspannte sich wieder. Ein heiserer Schrei entfuhr ihr. Noch ein kurzes Zucken und dann stöhnte sie laut auf, als die Lust sie mit aller Macht überflutete und bis ins Mark schüttelte. In diesem Moment wusste sie, dass sie nie wieder auf dieses Gefühl verzichten wollte.
Pulse of Love. Unerwartete Sehnsucht:
Beim Betreten der Wohnung galt ihr erster Blick dem Anrufbeantworter. Doch kein Blinken wies darauf hin, dass Jens angerufen hatte. Sandra war enttäuscht. Sie stellte den kleinen schwarzen Reisekoffer im Schlafzimmer ab, als ihr Blick am Nachttisch kleben blieb. Dort stand eine weiße Schachtel. Was war das? Es gab nur eine Erklärung, wie sie dahin gekommen sein konnte: Jens musste während ihrer Abwesenheit hier gewesen sein. Und er hatte ihr ein Geschenk dagelassen. Sandras Enttäuschung schlug unmittelbar in Erregung um. Sie setzte sich auf das Bett und nahm das Kästchen in die Hand. Im weichen Licht der Nachttischlampe schimmerte die Oberfläche seidig zart. An der Vorderseite war ein Satinband befestigt. Sandra nahm es zwischen Daumen und Zeigefinger und zog daran. Der Deckel sprang auf, sie klappte ihn nach oben. Das Innere war dick gefüttert, ausgeschlagen mit weißem Satin. In zwei der drei Vertiefungen lagen etwa golfballgroße, blutrote Kugeln, die durch ein Band verbunden waren. In der dritten Vertiefung lag eine kleine Tube. Das Rot der Kugeln leuchtete geradezu wollüstig in dem jungfräulich anmutenden Weiß. Sandra nahm sie in die Hand. Sie waren schwer. Die Oberfläche war glatt, aber nicht kalt. Im Gegenteil. Sie fühlte sich trotz der Festigkeit angenehm warm und weich in der Hand an. Sandra inspizierte die Kugeln genauer und entdeckte, dass sie nicht vollkommen rund, sondern ein wenig herzförmig geschnitten waren. Jede hatte eine kleine Vertiefung an jeweils einer Seite, in welcher das Band befestigt war. Sie sahen aus wie zu groß geratene Kirschen, in denen zwei Kerne herumkollerten. Die Tube entpuppte sich als Gleitgel. Sie las die Gebrauchsanweisung, die sich auf der Innenseite des Deckels befand. Die Handhabung war denkbar einfach: Zwei erbsengroße Tupfer Gel sollten genügen, um die Kugeln mit einem feinen Gleitfilm zu überziehen, sodass sie sich gut einführen ließen. Sandra wollte das Geschenk umgehend ausprobieren, als sich das Handy mit einer SMS meldete. Hast du die Liebeskugeln gefunden? Sandra fühlte sich ertappt. Oder war es reiner Zufall, dass Jens ihr just in diesem Moment eine SMS schickte? Ja. Danke. Sie sind wunderschön. Sie hatte die Nachricht kaum abgeschickt, als die Antwort kam. Ich möchte, dass du sie trägst. Jetzt. Das war ein leicht zu erfüllender Wunsch. Auch ohne die SMS hätte sie die Glückskugeln unverzüglich ausprobiert. Trotzdem hatten Jens’ Nachrichten einen Tumult in ihrer Magengegend verursacht. Das Spiel hatte begonnen. Endlich! Sandra gab von dem Gel auf die Kugeln und verteilte es gleichmäßig. Sie zog die Jeans aus, rollte den Slip über die Hüften und spreizte die Beine. Es war gar nicht so einfach, die glitschigen Kugeln in sie hinein zu befördern. Nachdem sie bei der ersten jedoch herausgefunden hatte, dass es leichter ging, wenn sie sich dabei hinlegte, folgte Nummer zwei mit Leichtigkeit. Nun, da die Liebeskugeln in ihr waren, war sie enttäuscht. Sie spürte sie kaum. Merkwürdig. Alle Welt machte ein Riesengeschrei darum, aber für Sandra fühlte es sich fast so an, als wären sie gar nicht da. Das änderte sich schlagartig, als sie aufstand und einen Schritt in Richtung Tür machte. Das Gehen hatte die Kerne in Bewegung versetzt und erzeugte ein Vibrieren in ihrem Unterleib. Was für ein irres Gefühl! Gleichzeitig kam es ihr so vor, als ob die Kugeln herausrutschen würden. Sie spannte die Muskeln an, um die Glücksbringer an ihrem Platz zu halten. Ein zartes Zucken war die Folge. Sie wollte den Slip wieder überziehen, als das Handy erneut summte. Bist du bereit? Bereit wofür, fragte sie sich. Noch ehe sie antworten konnte, kam die nächste SMS: Geh ins Wohnzimmer! Verflixt! Wie machte er das? Sandra spähte aus dem Fenster, ob Jens womöglich unten auf der Straße stand und sie beobachtete. Doch die Straße war leer. Warum?, simste sie zurück. Frag nicht! Tu es! Sie überlegte noch, ob sie ihm antworten sollte, als aus dem Wohnzimmer die ersten Saxophonklänge von I’m never gonna dance again herüberwehten. Auf leisen Sohlen schlich sie, nur mit dem Pullover bekleidet, ins Wohnzimmer hinüber. Die Stehleuchte war eingeschaltet und verbreitete ein diffuses Licht, tauchte den Raum ins Halbdunkel. Sandra zuckte zusammen, als sich von hinten zwei Arme um ihre Taille legten. »Jens! Mein Gott! Hast du mich erschreckt! Was …?« Eine Augenbinde legte sich um ihren Kopf, es wurde schwarz um sie. Sein Atem streichelte ihren Hals. »Habe ich nicht gesagt, du sollst nackt zu Hause auf mich warten?« Beim Klang seiner Stimme bekam sie eine Gänsehaut. Es war noch immer Jens’ Stimme, aber es war eine neue Note darin. Eine, die ehrfurchtgebietend klang. Ehrfurchtgebietend! Sandra konnte nicht glauben, dass ihr dieses Wort in den Sinn kam. Aber sie fühlte tatsächlich so etwas wie Ehrfurcht – oder zumindest Respekt. Und Jens hatte recht: Bei der Schlüsselübergabe hatte er verlangt, dass sie, immer wenn er anwesend war, nackt sein sollte – und sie hatte eingewilligt. Sie war davon ausgegangen, dass Jens seine Besuche ankündigte. Jetzt wurde ihr erst klar, dass er genau das nicht beabsichtigte. Natürlich nicht, schalt sie sich. Er hatte den Zweitschlüssel und konnte somit kommen und gehen, wann er wollte. Was sollte sie ihm jetzt antworten? »Ja … schon«, begann sie, »… aber … ich hatte noch keine Zeit, mich komplett auszuziehen.« Er hatte ihre rechte Hand ergriffen, die andere um ihre Mitte gelegt und wiegte sie im Rhythmus zu George Michaels Stimme. »Du hattest alle Zeit der Welt, also lüg mich nicht an. Sag lieber die Wahrheit, ich kenne sie sowieso.« Er vollführte eine leichte Drehung. Aus dem Wiegen wurden erste Schritte, aus den Schritten fließende Bewegungen. Der Teppich kitzelte sie zart unter den Fußsohlen. Sein Becken drückte sich fest an ihres. »Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dich hier anzutreffen«, quetschte sie mühsam hervor. »Und ich hätte nicht gedacht, dass du …« »Dass ich …?« Bei jedem Tanzschritt spürte Sandra die Gewichte in den Kugeln hin und her rollen. Jedes Mal, wenn sie die Muskeln anspannte, um die Lustbringer festzuhalten, durchzuckte es sie. »Ich hätte nicht gedacht, dass du es so ernst meinst. Ich dachte …« »Du solltest besser nicht so viel denken, sondern einfach tun, was ich dir sage, und dich fallen lassen.« Bei seinem letzten Satz vollführte Jens eine Drehung, die Sandra den Atem raubte. Er wirbelte sie herum, gab ihr einen kleinen Schubs, ließ sie los, bis ihr Arm ganz gestreckt war, und zog sie blitzschnell zurück. Sandras Herz pochte vor Aufregung. Die Drehung war völlig unerwartet gekommen und hatte die Liebeskugeln zum Vibrieren gebracht. Aber nicht nur das. Ihr Puls war in die Höhe geschnellt und sie hatte erschreckt aufgeschrien. Doch jetzt, da sie wieder in seinen Armen war, spürte sie dem erregenden Kitzel nach, der sie dabei durchzuckt hatte. Jens presste sie erneut an sich, wiegte sie im Takt der Musik, ein Bein zwischen ihren Schenkeln. Unwillkürlich legte sie den Kopf an seine Schulter. Er roch so gut. Nach Gewürzen, nach Hölzern und Rauch, herb … nach Mann. Noch nie hatte sie Tanzen als so erregend empfunden. »Für dieses Mal kommst du mir noch so davon«, sagte er. Er drückte sie fester an sich und flüsterte: »Ich habe schon bemerkt, dass dir Gehorsam und Disziplin fehlen und du lieber deinen eigenen Kopf durchsetzt. Aber wir wissen auch, dass es mir gefällt, dir Disziplin beizubringen. Wenn du also ab und zu ungehorsam bist, wird mir auch das gefallen.« Als das Saxophonsolo einsetzte, küsste er sie. Sandras Gefühle tanzten Tango. Einen Moment hatte sie sich in seinen Armen sicher gefühlt, war aber gleich darauf durch den respekteinflößenden Unterton wieder verunsichert. Und nun dieser Kuss! So hart. So gierig. So besitzergreifend. Sie war es nicht gewohnt, sich einem solchen Wechselbad von Gefühlen zu stellen. Und doch … diese Mischung war so unglaublich neu und erregend, dass es zwischen ihren Schenkeln vor unerfüllter Lust pochte. Zungenschlag um Zungenschlag wurde ihr Geschlecht duftiger und feuchter. Der Rhythmus war ihr mittlerweile so ins Blut übergegangen, dass Jens sie leichtfüßig, beinahe schwebend im Takt der Musik durch den Raum führte. Es war himmlisch. Sandra kam es vor, als bewegten sie sich in einem Ballsaal. Wie war das möglich? Sie hatte jedes Gefühl für Raum verloren. Es gab nur noch einen einzigen Fixpunkt, um den sie sich drehte: Jens! Plötzlich ließ er sie eine Drehung um die eigene Achse vollführen, bei der er beide ihrer Hände festhielt. Mit einem Mal fand sie sich mit dem Rücken an seiner Brust wieder, die Arme gekreuzt, unfähig, sich aus den Fesseln seiner Arme zu befreien. Sein Atem streifte ihren Nacken, sandte wollüstige Schauer durch ihren Körper. Sie wollte ihn küssen. Jetzt! Doch Jens hielt sie fest, drängte sich an sie. So sehr, dass sie seine Erregung durch die Hose an den Pobacken spüren konnte. »Ich kann dich riechen«, hauchte er und kniff sie mit den Zähnen ins Ohrläppchen. Seine Worte elektrisierten sie. Er hatte ihre Erregung also wahrgenommen. Und sie war nicht ohne Wirkung auf ihn geblieben. Wie gern hätte sie seinen Schwanz jetzt ausgepackt, ihn in die Hand genommen. Sie liebte es, ihn in den Händen zu halten. Allein bei dem Gedanken daran konnte sie fühlen, wie ein weiterer Lusttropfen aus ihr hervorperlte.

Buchvorstellung The Bottom of my Heart von Annabel Rose

Quickinfo:
Titel des Buches:
The Bottom of my Heart                   
Autoren des Buches:
Annabel Rose                              
Veröffentlicht am: 
Montag, 01. Mai 2017
Seitenzahl:300
Genre:
BDSM/ Liebesroman
Ein- oder Mehrteiler:Einzelband
Cover:




















Klappentext:
Als Jesse Fuller auf die temperamentvolle New Yorkerin Daisy trifft, sieht es nicht so aus, als ob ihre Begegnung unter einem günstigen Stern steht. Nicht nur, dass sie sich weigert, seine geldkräftige Offerte anzunehmen, als er ihr den Slogan ihres Deli Restaurants abkaufen will, nein, sie demütigt ihn obendrein noch in aller Öffentlichkeit.

Jesses Freundin und Geschäftspartnerin Caroyln macht sich Jesses verletze Gefühle zunutze und überredet ihn dazu, sich an Daisy zu rächen. Sein Vorhaben scheitert jedoch ein zweites Mal. Als Daisy seine Pläne durchschaut, ist sie ihrerseits darauf aus, Jesse Fuller einen Denkzettel zu verpassen. Doch anstatt es ihm heimzuzahlen, öffnet die devote Daisy Jesse die Tür zur Welt der Dominanz und Hingabe.

Während sie sich mehr und mehr in ihn verliebt, fürchtet sie gleichzeitig um den Verlust seiner Liebe – denn Daisy enthält ihm eine Information vor, die alles ändern könnte und die zur tickenden Zeitbombe für ihre noch zerbrechliche Beziehung wird …

Ein romantischer BDSM-Roman.


Über die Autorin:

Annabel Rose hat schon immer gerne gelesen, aber während des Studiums der Literaturwissenschaften ist diese Liebe zur Literatur erst so richtig erblüht. Mehr über Umwege kam sie dann zum geschrieben Wort und erschuf wundervolle Geschichten.
Ihr Herz schlägt für die erotische Literatur, da sie findet, dass ein wichtiger Bestandteil im Leben eines Menschen Sex und Erotik ist. Das Sehnen der Menschen nach Liebe und Geborgenheit ist eine wesentliche Komponente in ihren Werken. Wenn ihr mehr über diese wundervolle Autorin erfahren möchtet, dann schaut euch gern auf ihrer Homepage oder ihrer Facebook Seite um. 

Zum Buch:
Die Bücher aus dem Plaisir d´Amour Verlag liebe ich wirklich sehr. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass ich für diesen Verlag als Bloggerin tätig sein kann. "The Bottom of my Heart" habe ich verschlungen. Wer mag, der darf gerne meine Rezension lesen.

Über den Verlag:


Der Plaisir d´Amour Verlag, zu deutsch „Freude der Liebe“, wurde im Jahr 2004 gegründet und widmet sich ausschließlich dem Erotik Genre. Genau wie bei den anderen Genres ist auch dieses ziemlich breit gefächert. So bedient der Verlag unter anderem Rubriken wie: Fantasy Romance, Historical Romance, BDSM-Romance, New Adult und Contemporary Erotic Romance.
Für den Verlag schreiben ausnahmslos Frauen. Denn das Motto lautet: „Von Frauen (nicht nur) für Frauen“. Und noch etwas ist dem Verlag sehr wichtig. Alle seine wundervollen Bücher haben eine Happy End. Es ist sozusagen garantiert, dass die Liebe siegt.
Seit 2016 kauft der Verlag aber auch gelegentlich Lizenzen aus den USA hinzu. Und nicht nur das. Zum ersten Mal war der Verlag 2016 auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Dort konnten Lesebegeisterte auch ihre Lieblingsautorinnen treffen.
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Appetithäppchen (mit freundlicher Genehmigung von Annabel Rose, vielen Dank):

Eine Achterbahnfahrt war nichts gegen das, was Adams Gefühle in den letzten fünf Minuten mitgemacht hatten. Das hier war wie Achterbahnfahren, Bungee-Jumping und Salto Mortale zusammen. Als sie ihm das Glas gereicht hatte, hatte er für einen Augenblick den Impuls gehabt, sie zu küssen. Aber mit dem, was danach geschehen war, hatte er niemals gerechnet. Ihr zuzusehen, wie sie den Wein vom Boden aufwischte, der Blick auf ihren ausladenden Hintern, der sofort nackt vor seinem geistigen Auge erschien, hatte ihm das Blut in den Schwanz schießen lassen. Nur mit allergrößter Kontrolle seiner Emotionen hatte er verhindern können, dass er komplett hart wurde. Dass sie ihm zwischen die Beine geguckt hatte, war ihm unangenehm gewesen. So sehr er auch davon träumte, Daisy zu berühren, sie zu schmecken, sie zu nehmen … er wollte auf keinen Fall, dass sie glaubte, er hätte sich absichtlich vor ihr entblößt, weil er sie flachlegen wollte. Schließlich war er kein Arschloch, das jede, die ihm gefiel, einfach nahm. Auch wenn er sich an vieles nicht erinnerte, er war sich sicher, dass ein solches Verhalten nicht zu seiner Persönlichkeit gehörte. Und die konnte man wohl kaum vergessen. Er hatte sich lediglich dafür entschuldigen wollen, dass ihm der Bademantel offen gestanden und er sie in Verlegenheit gebracht hatte. Doch dann hatte sie schon gut gesagt und sich vor ihm ausgezogen. Ein Anblick, den er sich schöner nicht hätte ausmalen können. Ihre Brüste waren voll und rund, die Höfe um die Nippel groß und dunkel gefärbt. Sie hatte eine zierliche Taille, die in die sehr ausgeprägten Hüften überging und ihren Körper herrlich kurvig machte. Als hätte das nicht genügt, um ihn die Beherrschung verlieren zu lassen, hatte sie sich vor ihn gekniet und mit diesem Blick angesehen, der zu sagen schien: Nimm mich! Nimm mich! Das war doch absurd! Das bildete er sich ein! Dennoch: Die Vorstellung, ihr seinen Schwanz in den Mund zu stecken, war zu verlockend. Bedächtig senkte er die Hände, führte sie an den Knoten des Gürtels und öffnete ihn. Er beobachtete ihre Reaktion. Sie schaute auf sein Glied, dann wieder zu ihm auf. Konnte man mit den Augen betteln? Daisy konnte es. Eindeutig. Oder glaubte er das nur, weil er selbst so sehr mit seinem Schwanz in ihren Mund wollte? Er zögerte. Riskierte er nicht zu viel, indem er seinem Wunsch nachgab? Was, wenn sie ihn anschließend rauswarf? Nicht, dass es ihm etwas ausgemacht hätte, kein warmes Plätzchen mehr zu haben. Das war es nicht. Es ging um sie. Daisy war sein einziger Anker, sein Fixpunkt, seit er sein Gedächtnis verloren hatte. Und den wollte er nicht verlieren. Davon mal abgesehen, fühlte er sich bereits seit ihrem ersten gemeinsamen Abend auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen. Plötzlich rutschte sie so nah an ihn heran, dass ihr Gesicht nur noch eine Handbreit von seinem Schwanz entfernt war. Sie reckte den Kopf und leckte im nächsten Augenblick über seinen Schaft. Ein wollüstiges Stöhnen kam aus seiner Kehle, als sie die Vorhaut mit der Hand weiter zurückschob und seine Eichel liebkoste. In Sekundenschnelle schwoll sein Schwanz an und richtete sich komplett auf. Merkwürdigerweise hielt sie inne, setzte sich wie zuvor auf die Fersen und sah ihn abwartend an. Warum tat sie das? Warum machte sie nicht weiter? Oder wollte sie etwa, dass er …? Einem plötzlichen Impuls folgend ließ Adam sich auf den Füßen wippend etwas nach vorn fallen – so weit, dass seine Eichel Daisys Lippen berührte. Ihr Mund öffnete sich bereitwillig, und so drang er ein Stück in ihn ein, zog sich aber gleich darauf wieder zurück, um ihre Reaktion zu beobachten. Sie saß regungslos vor ihm, den bittenden Blick nach oben gerichtet. Daisys Nippel waren hart geworden, die Arme hingen an ihrem Körper herunter. Sie sah wunderschön aus. Adam beschloss, es noch einmal zu tun. Wieder ließ er sich nach vorn schwingen, berührte mit der Eichel ihre Lippen, die sich für ihn öffneten und ihm Zugang zu ihrem Mund gewährten. Er schaute sie dabei an und sie erwiderte seinen Blick. Die ganze Zeit. Er verfiel in ein gleichmäßiges Vor- und Zurückschwingen und jedes Mal drang seine Eichel widerstandslos in sie ein. Geschah das hier gerade wirklich? Oder träumte er das? Er hätte stundenlang so weitermachen können. Ob ihr wohl klar war, wie erregend sie in diesem Moment für ihn war? Adam wurde zunehmend mutiger. Er streckte eine Hand aus, streichelte über ihren Kopf. Er wusste selbst nicht wieso. Es erschien ihm ganz natürlich. Er wollte sie spüren lassen, welchen Genuss sie ihm bereitete, und diese Geste empfand er passender als irgendwelche Worte. Als er ihren Kopf berührte, schloss sie vor Wohlbehagen die Augen. Konnte es sein, dass sie die Situation genauso genoss wie er? Als hätte sie seine stumme Frage gehört, blickte sie ihn wieder an, ergriff seine andere Hand und drückte sie mit Nachdruck auf ihren Hinterkopf. Adam glaubte, im siebten Himmel gelandet zu sein. Dieses Mal verstand er sofort. Er legte beide Hände auf Daisys Kopf, hielt ihn fest und trieb seinen Schwanz mit gleichmäßigen Bewegungen in ihren Mund. Etwas Unerklärliches ging in ihm vor. Es war nicht einfach nur geil. Da war noch etwas anderes. Etwas, das ein Bedürfnis in seinem tiefsten Innern befriedigte. Daisy ließ ihn nicht nur gewähren, nein, sie bot sich ihm an. Freiwillig – und das gab ihm ein bis dahin ungekanntes Gefühl von Macht, das ihn berauschte. Die Empfindungen, die durch seinen Körper jagten, ließen sich mit Worten nicht beschreiben. Er wollte schneller in sie stoßen. Tiefer. Er wollte in ihrem Mund kommen. Mit beiden Händen drückte er ihren Kopf fester auf seinen Schwanz, was sie widerstandslos geschehen ließ. In einem plötzlichen Anflug von Mut und Wollust presste er sich daraufhin vollständig in ihren Mund. Daisy würgte einen Moment. Sie bäumte sich auf, schluckte und ließ sich dann zur Gänze von ihm penetrieren, bis ihr Gesicht seinen Schambereich berührte. Gott, war das geil! Als er sich aus ihr zurückzog, japste und keuchte sie. Er konnte nicht sagen, ob es der Umstand war, dass sie nach Luft rang, oder ob die ganze Zeit in seinem Hinterkopf schon ein anderer Gedanke gelauert hatte, der allmählich Form annahm. Jedenfalls hielt ihn etwas davon ab, erneut in sie einzudringen. Hatte er das Recht dazu, das mit ihr zu tun? In ihrem Mund zu kommen? Er wusste ja noch nicht einmal, ob er eine feste Freundin hatte. Hatte er vor der Amnesie vielleicht viele wechselnde Partnerinnen gehabt? Oder Drogen genommen? Hatte er irgendeine ansteckende Krankheit? Er wusste es nicht. Verdammt! Er wusste es einfach nicht. Das Einzige, was er wusste, war, dass er Daisy einem solchen Risiko nicht aussetzen durfte. Wenn da nur nicht dieser Blick von ihr wäre, mit dem sie ihn anflehte, weiterzumachen. Was sollte er tun?

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